Saccharin ist der älteste künstliche Süßstoff, etwa 300- bis 500-mal süßer als Zucker, mit typisch metallischem Nachgeschmack. Er steckt in Süßstofftabletten, Light-Getränken und manchen Konserven oder Sauerkonserven.
Wo es vorkommt: Tafelsüße, Light-Getränke
Unsere Empfehlung
Schränken Sie ihn ein und nutzen Sie ihn nicht als täglichen Zuckerersatz.
Mögliche Risiken und Wirkungen
Mögliche Wirkung auf das Darmmikrobiom (Datenlage uneinheitlich).
Krebsbedenken haben sich beim Menschen nicht bestätigt.
Fachlich
Saccharin (sowie seine Natrium-, Kalium- und Calciumsalze) wird nicht verstoffwechselt und mit dem Urin ausgeschieden. Blasentumoren bei Ratten entstanden über einen für Menschen nicht relevanten Mechanismus, weshalb die IARC es 1999 in Gruppe 3 einstufte. Die EFSA bestätigte 2024 seine Sicherheit und erhöhte den ADI auf 9 mg/kg Körpergewicht; Wirkungen auf das Darmmikrobiom werden weiter untersucht.
Die Informationen dienen der Bildung und beruhen auf EFSA-Bewertungen und verfügbaren Studien; sie ersetzen keinen ärztlichen Rat. Bei Allergien, Unverträglichkeiten oder Erkrankungen folgen Sie bitte der Empfehlung Ihres Arztes.
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MB
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