Es ist das Natriumsalz der Benzoesäure und einer der häufigsten Konservierungsstoffe in sauren Lebensmitteln. Sie finden es vor allem in Erfrischungsgetränken, Limonaden, Ketchup, Dressings und eingelegtem Gemüse.
Wo es vorkommt: gesüßte Fruchtgetränke, Soßen, Eingelegtes
Unsere Empfehlung
Am besten meiden, besonders in Erfrischungsgetränken für Kinder; Menschen mit Asthma sollten besonders vorsichtig sein.
Mögliche Risiken und Wirkungen
Mit Vitamin C kann in Getränken Benzol entstehen.
Möglicher Zusammenhang mit Hyperaktivität bei Kindern in Kombination mit Farbstoffen.
Pseudoallergische Reaktionen (Nesselsucht, Asthma) bei empfindlichen Menschen.
Fachlich
Natriumbenzoat geht im sauren Milieu in die wirksame Benzoesäure über und fällt unter den 2016 von der EFSA bestätigten Gruppen-ADI von 5 mg/kg Körpergewicht pro Tag. In Getränken mit Ascorbinsäure (E300) kann bei Wärme oder Licht krebserregendes Benzol entstehen, meist in geringen Mengen. Es war Teil der in der Southampton-Studie (2007) getesteten Mischung, die Farbstoffe plus Benzoat mit mehr Hyperaktivität bei Kindern verband; die Wirkung des Benzoats allein lässt sich daraus nicht ableiten.
Die Informationen dienen der Bildung und beruhen auf EFSA-Bewertungen und verfügbaren Studien; sie ersetzen keinen ärztlichen Rat. Bei Allergien, Unverträglichkeiten oder Erkrankungen folgen Sie bitte der Empfehlung Ihres Arztes.
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MB
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