Es ist das Kalium-Gegenstück zu E223 und setzt im Lebensmittel Schwefeldioxid frei, um es vor Verderb zu schützen. Sie begegnen ihm vor allem in Wein, Bier, Obstprodukten und Trockenobst.
Wo es vorkommt: Wein, Trockenobst, Fruchtsäfte, Kartoffelprodukte
Unsere Empfehlung
Schränken Sie es ein; Asthmatiker und sulfitempfindliche Menschen sollten auf die Allergenkennzeichnung achten und es meiden.
Mögliche Risiken und Wirkungen
Bei Asthmatikern kann es Atemwegsverengung und Atemnot auslösen.
Empfindliche Menschen können mit Kopfschmerzen, Nesselsucht oder Verdauungsbeschwerden reagieren.
Zerstört Vitamin B1 (Thiamin) im Lebensmittel.
Fachlich
Kaliummetabisulfit (K2S2O5) wird in der Wein- und Bierherstellung eingesetzt, um SO2 freizusetzen, das unerwünschte Mikroorganismen und Oxidation unterdrückt. Die EFSA bewertete Sulfite (E220–E228) 2022 neu und konnte wegen Datenlücken zur Toxizität keinen ADI bestätigen; ein Sicherheitsrisiko für Vielverzehrer schloss sie nicht aus. In der EU müssen Sulfite über 10 mg/kg bzw. 10 mg/l (als SO2) als Allergen gekennzeichnet werden.
Die Informationen dienen der Bildung und beruhen auf EFSA-Bewertungen und verfügbaren Studien; sie ersetzen keinen ärztlichen Rat. Bei Allergien, Unverträglichkeiten oder Erkrankungen folgen Sie bitte der Empfehlung Ihres Arztes.
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MB
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