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E341Vorsicht

Calciumphosphate

Gruppe: Säureregulatoren

Bedenklichkeit3 von 5In Maßen

Einfach erklärt

Calciumphosphate sind Calciumsalze der Phosphorsäure. Sie dienen als Backtriebmittel, als Trennmittel in Pulvern und zur Calciumanreicherung.

Wo es vorkommt: Backpulver, Milchpulver, Cerealien

Unsere Empfehlung

Schränken Sie sie ein; Menschen mit Nierenerkrankung sollten sie möglichst meiden.

Mögliche Risiken und Wirkungen

  • Menschen mit chronischer Nierenerkrankung – Phosphatzusätze erhöhen die Phosphorlast.
  • Eine dauerhaft hohe Phosphoraufnahme kann den Calcium- und Knochenhaushalt stören.
  • Kinder und Vielverzehrer verarbeiteter Lebensmittel können laut EFSA den ADI überschreiten.

Fachlich

Calciumphosphate gehören zur Gruppe der Phosphatzusätze E338–E341 und E450–E452, die als Säureregulatoren, Emulgier- und Schmelzsalze, Wasserbinder in Fleisch und Backtriebmittel dienen. Die EFSA legte bei der Neubewertung 2019 einen Gruppen-ADI von 40 mg Phosphor/kg Körpergewicht pro Tag fest und wies darauf hin, dass manche Bevölkerungsgruppen ihn überschreiten können. Anorganisches Phosphat aus Zusätzen wird fast vollständig aufgenommen, anders als pflanzlich gebundener Phosphor – besonders relevant bei chronischer Nierenerkrankung.

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Die Informationen dienen der Bildung und beruhen auf EFSA-Bewertungen und verfügbaren Studien; sie ersetzen keinen ärztlichen Rat. Bei Allergien, Unverträglichkeiten oder Erkrankungen folgen Sie bitte der Empfehlung Ihres Arztes.