Mögliche Ursachen
- Umgebung – ein warmes Schlafzimmer, eine dicke Bettdecke, ein nicht atmungsaktiver Schlafanzug.
- Alkohol und scharfes Essen am Abend – erweitern die Blutgefäße und erhöhen die Körpertemperatur.
- Hormonelle Veränderungen – Perimenopause und Menopause bei Frauen, niedriges Testosteron bei Männern.
- Stress und Angst – die Aktivierung des Nervensystems kann sich auch nachts zeigen.
- Medikamente – manche Antidepressiva, Diabetesmedikamente oder Hormonbehandlungen.
- Medizinische Ursachen – Infektionen, Schilddrüsenüberfunktion, nächtliche Unterzuckerung oder Schlafapnoe.
Was Sie überprüfen sollten
- TSH und fT4 – eine Schilddrüsenüberfunktion steigert die Wärmeproduktion.
- Glukose – vor allem, wenn Sie Diabetesmedikamente einnehmen.
- Blutbild und CRP – bei länger anhaltendem Schwitzen zur Beurteilung von Entzündungen und Infektionen.
- Hormone – bei Frauen Estradiol und FSH je nach Alter und Zyklus, bei Männern Testosteron.
Was hilft
- Ein kühles Schlafzimmer – etwa 17–19 °C, eine leichte Decke, atmungsaktive Kleidung.
- Abends kein Alkohol und keine schweren Mahlzeiten – mindestens 2–3 Stunden vor dem Schlafengehen.
- Zur Ruhe kommen vor dem Schlaf – langsames Atmen, Entspannung und weniger Bildschirmzeit.
- Regelmäßige Bewegung – verbessert die Temperaturregulation und den Schlaf.
- In der Perimenopause mit ärztlicher Begleitung – es gibt wirksame hormonelle und nicht hormonelle Möglichkeiten.
Wann zum Arzt
Suchen Sie einen Arzt auf, wenn das nächtliche Schwitzen das Bett durchnässt, sich über mehrere Wochen wiederholt oder von Fieber, unerklärlichem Gewichtsverlust, geschwollenen Lymphknoten, Husten, Herzklopfen oder ausgeprägter Müdigkeit begleitet wird.