Mögliche Ursachen
- Übertraining und zu wenig Ruhe – der Körper kommt mit der Regeneration nicht nach, und der Puls bleibt erhöht.
- Infektion – der Ruhepuls steigt oft schon vor den ersten Krankheitszeichen.
- Alkohol, Koffein und späte Mahlzeiten – sie erhöhen den nächtlichen Puls.
- Stress und Schlafmangel – halten das Nervensystem in Alarmbereitschaft.
- Flüssigkeitsmangel und Hitze – weniger Flüssigkeit bedeutet, dass das Herz schneller schlagen muss.
- Medizinische Ursachen – Blutarmut, Schilddrüsenüberfunktion, Fieber, manche Medikamente oder Herzrhythmusstörungen.
- Nachlassende Fitness – nach einer längeren Bewegungspause steigt der Ruhepuls auf natürliche Weise an.
Was Sie überprüfen sollten
- Den Verlauf – beobachten Sie den morgendlichen oder nächtlichen Puls über mehrere Wochen, nicht einzelne Tage.
- TSH und fT4 – zum Ausschluss einer Schilddrüsenüberfunktion.
- Blutbild und Ferritin – Blutarmut ist eine häufige Ursache für einen schnelleren Puls.
- CRP und Blutdruck – Entzündungswerte und Blutdruck ergänzen das Bild der Herz-Kreislauf-Gesundheit.
Was hilft
- Ruhetage – reduzieren Sie nach einer anstrengenden Phase die Trainingsintensität.
- Regelmäßiger Schlaf – mindestens 7 Stunden zu festen Zeiten.
- Ausreichend trinken, weniger Alkohol – genug Flüssigkeit und weniger Alkohol zeigen sich schnell in den Daten.
- Ausdauertraining mit niedriger Intensität – senkt den Ruhepuls langfristig.
- Zur Ruhe kommen – Atemübungen, Spaziergänge in der Natur, weniger Stress am Abend.
Wann zum Arzt
Suchen Sie einen Arzt auf, wenn Ihr Ruhepuls dauerhaft über 100 Schlägen pro Minute liegt, unregelmäßig ist oder von Brustschmerzen, Atemnot, Ohnmacht, Schwindel, deutlichem Gewichtsverlust oder Schwitzen begleitet wird. Bei plötzlich auftretenden Beschwerden rufen Sie den Notruf.