Adenosin
Ein Stoff, der sich im Wachzustand im Gehirn anreichert und müde macht. Koffein blockiert seine Rezeptoren und überdeckt die Müdigkeit nur.
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90 Begriffe aus Artikeln, Blutwerten und Etiketten – in ein, zwei Sätzen erklärt.
Ein Stoff, der sich im Wachzustand im Gehirn anreichert und müde macht. Koffein blockiert seine Rezeptoren und überdeckt die Müdigkeit nur.
Das Hormon für akuten Alarm. Es beschleunigt den Puls, erhöht den Blutdruck und weitet die Atemwege bei Angst oder großer Anstrengung.
Fähigkeit des Körpers, Sauerstoff zur Energiegewinnung zu nutzen, meist als VO2max angegeben. Höher bedeutet gesünderes Altern.
Kurze, nützliche Entzündungsreaktion, mit der der Körper Wunden heilt und Infekte bewältigt. Anders als chronische Entzündung klingt sie danach ab.
Der Energiesensor der Zelle. Bewegung und Fasten aktivieren ihn – Fettverbrennung und Mitochondrien-Erneuerung starten.
Apolipoprotein B – die Anzahl der Partikel, die Cholesterin in die Gefäße tragen. Genauer als LDL allein.
Die Energiewährung der Zelle, mit der sie jede Tätigkeit bezahlt. Sie wird in den Mitochondrien hergestellt.
Zelluläres „Aufräumen“ – der Körper baut beschädigte Zellteile ab und recycelt sie. Fasten und Bewegung fördern es.
Ein Protein, das Wachstum und Überleben von Nervenzellen fördert – eine Art Dünger fürs Gehirn. Bewegung, Lernen und Kälte steigern es.
Bewusstes, messbares Feintuning der eigenen Biologie für Gesundheit, Leistung und ein längeres Leben – vom Teller bis zur Hightech.
Chemikalie in manchen Kunststoffen und Dosenbeschichtungen, die Hormone nachahmt. Sie zu meiden ist einer der günstigsten Schritte.
Stoffe, die Hormone nachahmen oder blockieren, etwa BPA, Phthalate oder manche Pestizide.
Körpereigene Opioide. Sie dämpfen Schmerz und heben die Stimmung, etwa beim Laufen oder Lachen.
Mechanismen, die Gene ein- und ausschalten, ohne die DNA zu ändern.
Schädigung von Nervenzellen durch zu viel Glutamat, wodurch übermäßig Calcium in die Zellen strömt.
Der wichtigste hemmende Botenstoff – die Bremse des Nervensystems. Alkohol verstärkt ihn kurz, bringt das System aber langfristig aus dem Takt.
Das Hungerhormon. Es steigt vor dem Essen und nach schlechtem Schlaf und fördert das Überessen.
Ein Hormon der Bauchspeicheldrüse, das den Blutzucker hebt, wenn er sinkt. Gegenspieler des Insulins.
Das stärkste Antioxidans in den Zellen. Der Körper bildet es selbst, braucht dafür aber Schwefel, Glycin und Cystein aus der Nahrung.
Der glykämische Index bezogen auf eine reale Portion – im Alltag daher aussagekräftiger.
Zeigt, wie schnell ein Lebensmittel den Blutzucker im Vergleich zu reiner Glukose hebt. Die Reaktion ist jedoch individuell.
Spontanes Anheften von Zucker an Eiweiße und Fette. Gefäße versteifen, die Haut altert, Nerven leiden; HbA1c spiegelt es wider.
Das Reinigungssystem des Gehirns, das Abfallstoffe vor allem im Tiefschlaf ausschwemmt.
Epigenetische Uhr der zweiten Generation, die aus der DNA-Methylierung im Blut das biologische Alter und das Sterberisiko schätzt.
Glykiertes Hämoglobin – der durchschnittliche Blutzucker der letzten 2–3 Monate.
Hochintensives Intervalltraining – kurze Vollgas-Phasen im Wechsel mit Pausen. Wirksam, aber nicht für jeden Tag.
Hirnregion für Gedächtnis und Orientierung. Bei Dauerstress und Schlaflosigkeit schrumpft sie.
Gruppe 4 der NOVA-Klassifikation: Industriemischungen mit Emulgatoren, Sirupen, Aromen oder Farbstoffen, die keine normale Küche herstellen würde.
Index der Insulinresistenz aus Nüchternglukose und -insulin. Ein Wert über 2 ist ein Warnsignal.
Eine Aminosäure, die in hoher Konzentration Gefäße und Gehirn schädigt. Vitamin B12, B6 und Folat senken sie.
Prinzip, nach dem eine kleine Dosis Stress den Körper stärkt – etwa Sauna, Kälte, Fasten oder Training.
Hormonersatztherapie, meist in den Wechseljahren. Lindert Beschwerden und kann Knochen und Herz schützen.
Herzfrequenzvariabilität – kleine Unterschiede zwischen den Herzschlägen. Eine höhere HRV bedeutet bessere Erholung und Stressresistenz.
C-reaktives Protein – ein Entzündungsmarker. Der hochsensitive Test (hs-CRP) erkennt auch stille chronische Entzündung.
Der wichtigste Antikörper in Speichel und Schleimhäuten – die erste Abwehrlinie zur Außenwelt.
Hormon der Bauchspeicheldrüse, das Zucker aus dem Blut in die Zellen bringt und über den Energieweg entscheidet. Dauerhaft hohes Insulin ist ein Warnsignal.
Zustand, in dem Zellen schwächer auf Insulin reagieren und der Körper mehr davon bilden muss. Geht Typ-2-Diabetes um Jahre voraus.
Zustand, in dem der Körper bei wenig Kohlenhydraten Fett verbrennt und Ketone als Ersatzbrennstoff bildet.
Ein Protein, auch „Langlebigkeitshormon“ genannt. Höhere Spiegel gehen mit besserem Gedächtnis und weniger Alterskrankheiten einher.
Das häufigste Protein im Körper; es hält Haut, Sehnen, Knorpel und Gefäße zusammen. Die Bildung nimmt mit dem Alter ab.
Eine Verbindung, die in Muskeln und Gehirn rasch ATP nachliefert. Günstig, gut erforscht und sicher.
Produkt intensiver Belastung. Kein Abfall, sondern vollwertiger Brennstoff für Herz und Gehirn.
„Schlechtes“ Cholesterin. Riskant vor allem in oxidierter Form; ApoB ist der genauere Marker.
Das Sättigungshormon, mit dem das Fettgewebe dem Gehirn genügend Reserven meldet. Bei Adipositas reagiert das Gehirn nicht mehr.
Lipoprotein(a) – ein genetisch bestimmtes Partikel, das das Herzinfarktrisiko erhöht. Einmal im Leben messen genügt.
Das Dunkelhormon, das dem Körper Schlafenszeit signalisiert. Blaues Bildschirmlicht hemmt es.
Die aktive Form der Folsäure. Menschen mit MTHFR-Genvariante kommen damit besser zurecht als mit synthetischer Folsäure.
Billionen Darmbakterien, die Verdauung, Immunsystem, Stimmung und Gewicht beeinflussen.
Kunststoffteilchen unter 5 mm, bereits in Blut, Gehirn und Plazenta nachgewiesen. Hauptquellen: Wasser aus PET-Flaschen und Erhitzen in Plastik.
Kleine „Kraftwerke“ der Zellen, die aus Nahrung und Sauerstoff Energie (ATP) herstellen.
Der zentrale „Wachstumsschalter“ der Zellen. Eiweiß und Insulin aktivieren ihn; der Wechsel von Wachstum und Ruhe ist entscheidend.
Ein Molekül für Energiegewinnung und DNA-Reparatur. Es nimmt mit dem Alter ab.
Die zwei Hauptphasen des Schlafs: tiefer NREM regeneriert den Körper, traumreicher REM dient Gedächtnis und Gefühlsverarbeitung.
„Non-Sleep Deep Rest“ – 10–20 Minuten geführte Entspannung, die ein kurzes Nickerchen ersetzen kann.
Der Anteil von Omega-3-Fettsäuren in den Membranen roter Blutkörperchen. Optimal über 8 %.
Ein Übergewicht freier Radikale gegenüber Antioxidantien, das Zellen schädigt.
Das Hormon für Vertrauen und Bindung; es wird bei Umarmung, Berührung, Geburt und Stillen ausgeschüttet.
Per- und polyfluorierte „Ewigkeitschemikalien“ aus Antihaftpfannen, Imprägnierungen und manchen Papierverpackungen. Sie zerfallen erst nach Jahrhunderten.
Weichmacher in Verpackungen, Kosmetik und Duftstoffen. Sie können das Testosteron senken und verbergen sich teils hinter „Parfum“.
Zellrezeptor, der Fettspeicherung und Entzündungsreaktion steuert. Manche Medikamente und Omega-3 aktivieren ihn.
Ballaststoffe, die nützliche Darmbakterien ernähren – etwa aus Zwiebeln, Knoblauch, Lauch oder Artischocken.
Lebende nützliche Bakterien in Lebensmitteln oder Präparaten – etwa Joghurt, Kefir, Sauerkraut, Kimchi.
Hormon nach Orgasmus und Geburt, das beruhigt. Dauerhaft erhöht senkt es Libido und Testosteron.
Polyphenol aus roten Trauben, das Sirtuine aktiviert. Präparate enthalten ein Vielfaches eines Glases Wein.
Allmählicher altersbedingter Muskelabbau. Bewegungsmangel, wenig Eiweiß und Hormonveränderungen beschleunigen ihn.
Kurzkettige Fettsäuren, die Darmbakterien aus Ballaststoffen bilden. Das bekannteste, Butyrat, ernährt die Dickdarmzellen.
Botenstoff für Ruhe, Sättigung und stabile Stimmung. Der Großteil entsteht im Darm.
Ein Protein, das Sexualhormone bindet. Je mehr SHBG, desto weniger freies (wirksames) Testosteron und Östrogen.
Enzymfamilie, die die DNA schützt und das Alterstempo beeinflusst. Fasten und Bewegung aktivieren sie.
Ein Molekül, das die Autophagie fördert. Reich daran sind Weizenkeime, Pilze und fermentiertes Natto.
Schützende „Kappen“ an den Chromosomenenden. Sie verkürzen sich mit jeder Zellteilung.
Das wichtigste männliche Sexualhormon, in geringerer Menge auch bei Frauen. Beeinflusst Libido, Energie, Muskeln und Stimmung.
Blutgerinnsel in einem Gefäß. Langes Sitzen, Entzündungen und manche angeborene Gerinnungsstörungen erhöhen das Risiko.
Fette aus teilweiser Härtung von Ölen – die schädlichste Fettart. Auf Etiketten verraten sie sich durch „teilweise gehärtet“.
Die wichtigste Speicherform von Fett im Blut. Hohe Werte deuten oft auf zu viel Zucker und Alkohol hin.
Hypophysenhormon, das die Schilddrüse ansteuert. Das Biohacking-Optimum liegt etwa unter 2,5.
Körperfremde Stoffe wie Medikamente, Gifte oder Schadstoffe. Die Leber wandelt sie in ausscheidbare Formen um.
„Yogischer Schlaf“ – geführte Entspannung im Liegen, eine der wirksamsten Methoden für schnelle Erholung am Tag.
Spurenelement für Immunsystem, Wundheilung und Testosteronbildung. Dauerhaft hohe Dosen senken das Kupfer.
Die innere 24-Stunden-Uhr des Körpers für Schlaf, Hormone und Verdauung. Morgenlicht stellt sie.
Bewegung mit niedriger Intensität, bei der Sie noch sprechen können – ideal für Mitochondrien und Fettverbrennung.
Protein, das die Durchlässigkeit der Darmwand steuert. Erhöhte Werte werden mit „Leaky Gut“ und Autoimmunität verbunden.
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